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Heute Morgen haben viele Menschen in Großbritannien ihren Tag mit dem Konsum von zwei natürlich vorkommenden Chemikalien begonnen; nämlich das Koffein in ihrer morgendlichen Tasse Kaffee und das Nikotin. Vor etwa 2008 war das Vehikel für die Nikotinabgabe für praktisch alle diese Menschen brennbarer Tabak, das heißt Zigaretten. Aber dann gab es einen von Verbrauchern geführten Aufstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit in Form von E-Zigaretten, bei dem ermächtigte Raucher Zugang zu einem alternativen Übertragungsmittel für die Nikotinabgabe hatten, welches weit weniger schädlich als brennbare Zigaretten ist.  

 

Das Rauchen sowie das Dampfen liefern dem Nutzer Nikotin, da ist schon Ende des Vergleichs zwischen Zigaretten und E-Zigaretten. Wir alle wissen, dass Nikotin süchtig macht, die Leute rauchen und dampfen wegen des Nikotins. Wir alle wissen, dass Rauchen Krebs verursacht, aber viele denken, es ist die Schuld des Nikotins. Die Wissenschaft sagt uns etwas anderes; Nikotin ist nicht der Grund für Krebs oder für sonst irgendeine Krankheit, welche Rauchen verursacht. Der bekannte Tabakforscher Michael Russell hat dies 1976 perfekt formuliert: „Die Leute rauchen für das Nikotin, aber sie sterben am Teer“ 

 

Aber dennoch hat Nikotin Auswirkungen auf den Körper, wobei das Abhängigkeitspotenzial eine davon ist. Kann die Methode der Nikotinabgabe die Wirkung auf den Körper beeinflussen? Werfen wir einen Blick auf die Forschung. 

 UK Made E-liquid

 

Als erstes: Was ist Nikotin?


Nikotin ist ein natürlicher Bestandteil der Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse, von denen nur die Tabak-Unterfamilie ausreichende Nikotinkonzentrationen enthält um eine pharmakologische Wirkung auszuüben. Es präsentiert sich auch in einer Vielzahl von essbaren Pflanzen. In der Chemie wird Nikotin als „tertiäres Amin“ bezeichnet, das aus einen Pyridin- und einem Pyrrolidinring besteht.  

 

Das im Tabak enthaltene Nikotin wird von Natur aus in nur einer dreidimensionalen Struktur hergestellt. Dieses wird in der Chemie als „optisches Isomer“ bezeichnet und ist für die Wirkung von Nikotin im Körper verantwortlich. Eine sehr kleine Menge des anderen „optischen Isomers“ wird gebildet, wenn Sie eine Zigarette anzünden.  

Nicotine Image

Was passiert, wenn Sie eine Zigarette anzünden? 


Beim Anzünden einer Zigarette, einem Prozess, der als Pyrolose bekannt ist, wird Nikotin aus Tabak destilliert und in Rauchpartikeln in die Lunge transportiert. Dort wird es sofort von den Lungenvenen aufgenommen, die sauerstoffreiches Blut von der Lunge zum Herzen transportieren. Einmal in den arteriellen Kreislauf gelangt, erreicht es schnell das Gehirn. Rauchen ist eine hocheffiziente Form der Nikotinverabreichung, da es schnell in die Lunge gelangt und in Sekundenschnelle ins Gehirn befördert wird. Da das Nikotin inhaliert wird, wird es nicht wie bei der Einnahme von Aspirin gegen Kopfschmerzen verdaut und viel mehr des Wirkstoffs gelangt in Ihr Kreislaufsyste.  

 

E-Liquids, sind der Kraftstoff, der Ihrer E-Zigarette den Antrieb gibt. Es ist eine Flüssigkeit, welches von Ihrem Gerät erhitzt und in einen „Dampf“ umgewandelt wird, welchen Sie inhalieren können 

Wie ist dies im Vergleich zum Dampfen einer E-Zigarette?


Man vaping by fence

Wenn du den Knopf drückst und an der E-Zigarette ziehst, verwandelt die Batterie mit Hilfe des dünnen Drahts im Coil elektronische Kraft in Hitze. Die vom Coil erzeugte Wärme verdampft das E-Liquid in einem Dochtmaterial im Verdampferkopf. 

Die Hauptbestandteile eines E-Liquids sind Propylen Glycol und pflanzliches Glycerin, mit Aromen und Nikotin. Die Temperatur der Spule reicht aus, um die Flüssigkeit zu verdampfen. Durch die Luft, die mit eingesaugt wird, wird der Dampf aber schnell wieder abgekühlt und brennt daher nicht. Es sind nikotinhaltige Tröpfchen, die in die Lunge gelangen. Die Aufnahme von Nikotin in die Lungenvenen erfolgt im Vergleich zu Zigarettenrauch weniger schnell, mit einem geringeren Nikotinschub in den Blutkreislauf. Einmal in den Kreislauf gelangt, erreicht es wiederum schnell das Gehirn. Merken sie sich: Genauso wie Rauchen ist Dampfen ein effizienter Weg, das Nikotin in Ihren Kreislauf zu bringen ohne dass viel des Wirkstoffs durch den Stoffwechsel über unser Verdauungssystem verloren geht.

Das Nikotin hat das Gehirn erreicht, was nun?


Hier fängt es an, etwas kompliziert zu werden, deswegen versuchen wir es, einfach zu erklären: Nikotin wirkt in niedrigen Dosen stimulierend und in hohen Dosen dämpfend auf das Nervensystem. Wenn wir an Nikotin denken, das durch Zigaretten oder E-Zigaretten geliefert wird, sprechen wir von niedrigen Dosen. Nikotin aktiviert Rezeptoren in bestimmten Bereichen des Gehirns, Rückenmarks und peripheren zentralen Nervensystems (Nerven, die sich zu Organen/Muskeln verzweigen). Die wichtigsten stimulierten Rezeptoren werden nikotin-acetylcholinergisch genannt. Entschuldigung – wir haben versprochen es einfach zu halten, aber Sie können die Ähnlichkeit im Namen sehen! Die Aktivierung dieser Rezeptoren im Gehirn führt zur Freisetzung von Neurotransmmittern, den chemischen Botenstoffen des Körpers. Der wichtigste freigesetzte Neurotransmitter, den Sie vielleicht kennen, ist Dopamin. Es ist aus guten Gründen als „Wohlfühl-Neurotransmitter“ bekannt. Das Gehirn setzt es frei, wenn wir bestimmte Nahrungsmittel essen, nach denen wir uns sehnen, oder sogar während wir Sex haben, und trägt als Teil des Belohnungssystems des Gehirns zu Gefühlen von Freude und Zufriedenheit bei. 

Es ist letztendlich komplexer als die bloße Freisetzung von Dopamin im Gehirn und im peripheren Zentralnervensystem, mit einem Muster indirekter Auswirkungen auf andere Transmittersysteme, aber wir müssen nicht so detailliert darauf eingehen. 

 

Im Gehirn freigesetzte Dopamine, Wichtig für die Verstärkung, Abhängikeit von Nikotin


Wir sprachen von der Freisetzung von Dopamin, wenn Nikotin an Rezeptoren im Gehirn bindet und über seine Assoziation mit Genuss. Die Mechanismen, durch die Nikotin die Freisetzung von Neurotransmittern wie Dopamin vermittelt, sind komplex und würden den Rahmen dieses Artikels sprengen. Alles, woran wir uns Erinnern müssen ist, dass Nikotin indirekt die Freisetzung des Dopamins stimuliert, indem es die Reaktion der nikotinischen acetylcholinergen Rezeptoren verändert, dies wird in der Biochemie als Modulation bezeichnet. Nikotin stimuliert auch die direkte Freisetzung von Dopamin und unterstützt dessen Freisetzung durch Hemmung anderer sogenannter inhibitorischer Neurotransmitter. Wenn das Nikotin im Zigarettenrauch abgegeben wird, können im Rauch enthaltene Chemikalien (nicht Nikotin) ein Enzym hemmen, das für die Senkung des Dopaminspiegels im Gehirn verantwortlich ist. Diese im Zigarettenrauch enthaltenen Chemikalien sind im Dampf einer E-Zigarette nicht enthalten. .Darüber werden wir später aber noch etwas ausführlicher sprechen. 

Jetzt wissen wir, dass Nikotin die Gehirnchemie verändert, also wie wirkt sich das auf Sie aus? 

Deine Gene spielen auch eine Rolle für die Anfälligkeit von Nikotinabhängigkeit, aber das ist vorerst Nebensache. Nikotin induziert Stimulation und Genuss, reduziert Stress und Bedenken. Raucher und Dampfer nutzen Nikotin um ihr Level von Aufregung und Laune zu kontrollieren. Es kann die Konzentration, Reaktion und Ausführung mancher Aufgaben verbessern. Diese Effekte werden als positive Verstärkung bezeichnet und erhöhen die Belohnungsfunktion des Gehirns. Nun zur negativen Verstärkung von Nikotinentzugssymptomen, beispielsweise wenn eine Person mit dem Rauchen aufhört. Dazu gehören Reizbarkeit, Angst, Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, gesteigerter Appetit, Beziehungsprobleme und Heißhunger. Forscher glauben, dass ein Abfall des Dopamin Spiegels nach langfristiger Nikotinexposition für Stimmungsstörungen und Tabakverlangen verantwortlich ist, die bei Ex-Rauchern lange anhalten können. Diese Abnahme der Belohnungsfunktion des Gehirns während der Nikotinabstinenz ist eine Schlüsselkomponente der Nikotinsucht. Es macht Nikotin, insbesondere in Tabak, sehr schwer zu beenden.  

Durch die Gewöhnung an Nikotin entwickeln einige Menschen eine Toleranz dafür. Das nennt man Neuroadaption und kann mit einer Zunahme der Nikotinrezeptoren im Gehirn einhergehen. Dies kann auch bei der Sucht eine Rolle spielen, da angenommen wird, dass einige der desensibilisierten Rezeptoren während einer Abstinenzzeit, sogar während des Nachtschlafs, wieder ansprechen. Dies kann erklären, warum sich Raucher morgens als erstes nach einer Zigarette sehnen oder warum chronische Raucher während eines “Cold Turkey“-Aufhörversuchs ziemlich schwere Entzugssymptome verspüren. 

Rolle des konditionierten Verhaltens bei der Nikotinabhängigkeit


Das Nikotinkonsumverhalten wird durch Konditionierung erlernt. Die pharmakologischen Wirkungen von Nikotin wurden diskutiert, aber wir müssen auch erkennen, dass der Benutzer anfängt, Stimmungen oder Situationen mit den lohnenden oder negativen Verstärkungseffekten von Nikotin zu assoziieren. Erlerntes Verhalten in Kombination mit pharmakologischen Wirkungen führt zur Abhängigkeit. Aus diesem Grund ist die Konditionierung ein wesentlicher Faktor bei einem Nikotinrückfall nach einer Phase der Raucherentwöhnung und muss als Bestandteil der Verhaltenstherapie während der Rauchentwöhnungsberatung behandelt werden. Dies erfolgt zusätzlich zu einer sicheren und allmählich abnehmenden Nikotinabgabe zur Linderung der Entzugssymptome.  

Types of Nicotine

Aber ist Nikotin allein verantwortlich für Abhängigkeit und Sucht?


Es gibt Hinweise darauf, dass Tabak über Nikotin hinaus noch zusätzliche Wirkungen hat. Tabakrauch besteht aus Tausenden von Chemikalien, während der Dampf einer E-Zigarette je nach Geschmack aus einigen Dutzend Chemikalien besteht. Es wurde festgestellt, dass Zigarettenrauch ein Enzym namens Monoaminoxidase hemmt, das für den Stoffwechsel einer bestimmten Art von Neurotransmittern wie Dopamin verantwortlich ist. Dies führt zu einem erhöhten Dopaminspiegel im Gehirn, der möglicherweise erheblich zur Belohnung und Abhängigkeit (Sucht) beiträgt. Nikotin allein ist für diesen Effekt nicht direkt verantwortlich.  

Nikotin stimuliert auch die Nerven, die zu den Muskeln und Organen verzweigen. Wie reagiert Ihr Körper?


Nikotin ist eine Substanz, die eine Reaktion des sympathischen Nervensystems auslöst, die schnelle unwillkürliche Reaktionen des Körpers auf gefährliche oder stressige Situationen. Sie kennen es vielleicht als Kampf- oder Fluchtreaktion. Die Herzfrequenz erhöht sich mit einem vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks und einer Verengung der zugehörigen Blutgefäße. Wenn Sie an einer bereits bestehenden Herzerkrankung wie einer koronaren Herzkrankheit leiden, sind Sie zu diesem Zeitpunkt besorgt, aber wir müssen dies mit der Tatsache abwägen, dass Koffein ähnliche stimulierende Wirkungen hat. Obwohl anerkannt ist, dass medizinisches Nikotin vorübergehende Veränderung des Herz-Kreislauf-Systems verursacht, haben Bevölkerungsstudien keinen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Nikotin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden. Die Forschung nennt sich Epidemiologie, wir haben diesen Begriff dieses Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie leider alle oft genug in den Nachrichten gehört. Klinische Studien mit Nikotinpflastern bei Rauchern mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Studienteilnehmern, die ein Placebo einnahmen. In Schweden wurde in der Vergangenheit Snus konsumiert, ein rauchfreies Tabakprodukt, welches auch Nikotin liefert. Die Langzeitdaten weisen auf einen geringen bis keinen Anstieg des kardiovaskulären Risikos hin. Diese Evidenz zeigt, dass die Methode der Nikotinverabreichung der Schlüssel zur Bewertung des Risikos für das Herz-Kreislauf-System ist, im Zusammenhang zwischen Rauchen und einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen steht.  

 

Wie baut mein Körper Nikotin wieder ab?


Bei regelmäßigen Rauchern verbleibt Nikotin den ganzen Tag und die Nacht im Gehirn, die Rezeptoren im Gehirn verändern Struktur und Funktion, was zu einer Toleranz gegenüber Nikotin führt. Dies wird als Neuroadaptation bezeichnet und spielt eine Rolle bei der Nikotinabhängigkeit. Nach einer gewissen Zeit beginnt der Körper, das Nikotin chemisch zu verarbeiten, um es aus Ihrem System zu entfernen, ein Prozess, der als Stoffwechsel bekannt ist. Verschiedene Menschen verarbeiten Nikotin unterschiedlich schnell, wobei das bei Frauen schneller geht als bei Männern. Das Organ, welches Nikotin metabolisiert, die Leber, wandelt Nikotin in andere verwandte chemische Verbindungen (Metaboliten) um. Der Hauptmetabolit von Nikotin wird Cotinin genannt und sein Nachweis wird als Test für Nikotinexposition verwendet; zum Beispiel, um die Einhaltung von Behandlungen zur Rauchentwöhnung zu messen. Fünf weitere primäre Metaboliten von Nikotin wurden identifiziert, obwohl eine detaillierte Diskussion der Stoffwechselwege und der Ausscheiden den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Einfach ausgedrückt werden die Metaboliten von Nikotin über die Nieren als Urin ausgeschieden. 

 

Fassen wir zusammen:


Recap


  • Nikotin hat ein hohes Suchtpotential, obwohl die Art der Verabreichung eine entscheidende Rolle spielt. 
  • Nikotin, welches über brennbaren Tabak zugeführt wird, macht süchtig und setzt den Benutzer Tausenden von Chemikalien im Tabakrauch aus, von denen viele direkt mit rauchbedingten Krankheiten in Verbindung stehen. 
  • Nikotin alleine trägt nicht zum Risiko von rauchbedingten Krankheiten wie Krebs oder Herzerkrankungen bei. Nikotin verändert die Gehirnchemie und stimuliert das Nervensystem 
  • In Kombination mit dem Rauchverhalten und sensorischer Stimulation wird das Abhängigkeitspotential maximiert 
  • Im Zigarettenrauch enthaltene Chemikalien können das Suchtpotenzial von Nikotin erhöhen. 

Gibt es einen sicheren Weg, Nikotin aufzunehmen, während die Befriedigung erhalten aber die Abhängigkeit reduziert wird?


Dampfen ist ein sicherer Weg, Nikotin aufzunehmen, als zu Rauchen. Erinnern sie sich: Rauchen wird durch die tausend Chemikalien mit mehr Krankheiten in Verbindung gebracht, nicht das Nikotin. Dampfen zeigt Rauchern ähnliche Routinen, wie die Hand-zu-Mund Bewegung, die Inhalation und die positiven Verstärkungen der Nikotinaufnahme. Die E-Zigaretten-Dampfabgabe von Nikotin hat einen Bruchteil des Risikos des Rauchens. Dampfen bietet Rauchern ein hochwirksames Mittel, um ihre Nikotinabhängigkeit schrittweise zu reduzieren und zu beseitigen, indem die Nikotinstärke ihres E-Liquids entsprechend dem Stadium ihrer rauchfreien Reise verringert wird

 

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